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Logo des Harzklubs

Chronik des Harzklub-Zweigvereins Goslar e.V. von 1887
Goslar am Fuße des Rammelsberges


Gründung

Am 18. März 1887 wurde der Zweigverein Goslar gegründet und der städtische Oberförster Carl Reuß zum 1. Vorsitzenden gewählt, zusätzlich zu seiner Tätigkeit als 2. Vorsitzender im Hauptverein. Mit seinem starken Engagement und seinen besonderen forstbetrieblichen Anliegen wurde das Wegenetz im Wald um Goslar herum rasch ausgebaut, was in der Folge natürlich auch sehr förderlich war für die Entwicklung des Wanderns in der Region.

Betreuungsgebiet

Das Betreuungsgebiet des Zweigvereins umfasst eine Fläche von etwa 6000 ha zwischen Hahndorf im Norden von Goslar, der Schalke im Süden, dem Ostufer des Granestausees und dem Ostrand des Sudmerbergs. Hier wird der Zustand insbesondere von Wanderwegen und Fremdenverkehr-seinrichtungen beobachtet und deren Instandsetzung angeregt. Einrichtung und Pflege der Beschilderung der Wanderwege ist Sache des Harzklubs.

Mitglieder

Anfangs hatte der Zweig-Verein knapp 190 Mitglieder, um 1900 etwa 650. Heute zählt unser Zweigverein knapp 330 Mitglieder und braucht dringend Nachwuchs.

Vorsitzende

Außer in der unseligen Zeit des Dritten Reiches, in der Vorsitzende nach anderen Gesichtspunkten ausgesucht wurden, waren in der Vergangenheit grundsätzlich die Leiter des Stadtforstamtes die Ersten Vorsitzenden. Es waren dies: Oberförster Carl Reuß von 1887 bis 1893, Oberförster Hermann Kühtz von 1893 bis 1900, Oberförster Schüßler von 1900 bis 1921, Forstmeister Alexander Grundner-Culemann von 1921 bis 1935 und von 1949 bis 1952, Stadtforstrat Horst Matthaei von 1952 bis 1987 und Forstdirektor Georg Effenberger von 1987 bis 1994. Auf sie folgten Elektroinstallateur-Meister Alfons Glaser von 1994 bis 2002, Betriebs-Ingenieur Thomas Kark von 2002 bis 2010, Dipl. Ingenieur Hans- Axel Dietershagen kommissarisch bis 2011, Dirk Lübker bis 2017 und seitdem Dr. Michaela Hellwig.

Zwei Vorsitzende des Zweigvereins gehörten zu den Mitbegründern, bzw. waren Vorsitzende des Hauptvereins und zwar Oberförster Carl Reuß von 1900 bis 1918 und Forstmeister Alexander Grundner-Culemann von 1931 bis 1935.

Bauwerke

Zu den Leistungen unseres Vereins in dieser Zeit gehören u. a. die Instandhaltung des Aussichtsturms auf dem Steinberg (erbaut 1888), die Instandsetzung des Aussichtsturmes auf dem Sudmerberg (erbaut um 1400 als Wehrturm) und die Neufassung des Kinderbrunnens (1931).

Brauchtumsgruppe

Im Jahre 1937 wurde die Heimatgruppe (heute:Trachten- und Jodelgruppe) gegründet. Sie hatte eine Mitgliederzahl von 30 Personen und verfügte über eine starke Kindergruppe. Bemerkenswert sind ihre neun Auslandsauftritte seit 1969 in Tunesien, Belgien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Schweden, Dänemark, Norwegen, Amerika und 1995 in Israel. Seit dem Jahre 2000 nahm die Trachtengruppe, die heute 14 Personen umfasst, auf Einladung viermal am Oktoberfest in Calella/Spanien teil und mehrte mit ihren Auftritten das Ansehen des Harzklubs auch in Spanien. Die Heimatgruppe baute Anfang 1962 eine von der Stadt gepachtete Hütte auf dem Sudmerberg aus, wodurch es gelang, viele verbindende Veranstaltungen in den schönen Räumen und im hübschen Außenbereich durchzuführen.

Wandertage und Feiern

Viel Freude und eine Menge an Arbeit bescherten zwei Deutsche Wandertage, die in Goslar abgehalten wurden: der 55. vom 5. bis 9. August 1954 mit 12 000 Teilnehmern und der 76. vom 9. bis 13. September 1976 mit mehr als 10 000 Teilnehmern. An 44 Deutschen Wandertagen haben Mitglieder unseres Zweigvereines teilgenommen. Solche Wander-Erlebnisse haben immer wieder zu kameradschaftlichen Kontakten mit alten und neuen Wanderfreunden geführt und bleiben lange in Erinnerung.

Zum hundertjährigen Geburtstag des Turmes auf dem Steinberg fanden sich am 25. September 1988 etwa 1000 Gäste ein, erfreulicherweise viel mehr als erwartet. Claus Drechsler erhielt für besondere Verdienste um die Sache des Wanderns die Silberne Ehrennadel des Verbands Deutscher Gebirgs- und Wandervereine.

Am 19.9.1999 fand eine Feier zum 111jährigen Bestehen des Steinbergturmes statt. Es wurde ein schönes Fest, an dem unsere Trachten- und Jodelgruppe, die Harzer Jodelmeisterin Marina Hein, die Blaskapelle Astfeld und der Männer-Gesangsverein JUVENTA Goslar für die richtige Stimmung sorgten.

Die Abschlussfeier des 2015er Deutschen Wandertages in Bad Harzburg fand in Goslar vor der Kaiserpfalz statt.

An den traditionellen Verbands- Wimpelwanderungen 1955 zum Deutschen Wandertag nach Passau nahm ein Mitglied des Zweigvereins teil, auf dem 900 km langen Weg nach Reutlingen im Jahre 1977 wanderten zwei Goslarer mit.

Die Teilnehmer an der Europäischen Stafettenwanderung 2001 wurden am 3. Februar im Rathaus der Stadt Goslar durch Herrn Erster Stadtrat Thürnau empfangen. Grußworte sprachen der Hauptvorsitzende des Harzklubs Dr. Michael Ermrich und Landrat Kopischke. Für die folkloristische Begleitung sorgte die Trachten- und Jodelgruppe unseres Vereins.

Programm-Publikationen

Seit 1992 bis 2015 gab der Verein jedes Jahr ein Wanderprogramm in Form eines DIN A6-Heftes heraus, in dem der Verein sich auch seinen Lesern vorstellte. Ab 2016 trat an dessen Stelle neben der neu gestalteten Homepage mit einem ausführlichen Terminkalender das Gesamtprogramm (PDF-Datei DIN A4), das im Laufe des Jahres zusätzlich durch aktuelle Programm-Flyer - jeweils für Wanderungen und Mountainbiketouren - ergänzt wird.

Von 1996 an gerechnet führten Wanderführer unseres Zweigvereins bei durchschnittlich 29 Wanderungen pro Jahr knapp 600 Wanderfreunde/Jahr über etwa 350 km/Jahr durch unsere schöne Heimat.

Seit 2014 wurden die Aktivitäten des Harzklubs Goslar um die Sparte Mountainbike erweitert. Das Angebot wurde erstmalig in der Ausgabe 2015 mit aufgenommen.

Anfahrhäuschen

Die ehemalige Vereinshütte des Zweigvereins auf dem Herzberg brannte am 10. September 1989 durch Brandstiftung nieder. Nun trafen sich auch die Wanderer in der Hütte auf dem Sudmerberg. Die Suche nach einer geeigneten Unterkunft führte 1993 zum „Anfahrhäuschen“, einem der früheren Zugänge zum Bergwerk am Rammelsberg.

Am 15. Oktober 1993 wurde zwischen der Preussag AG Metall und dem Harzklub-Zweigverein Goslar der Kaufvertrag über Grund und Gebäude unterschrieben. Bereits im Oktober des Jahres konnte das unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit Unterstützung der Hermann-Reddersen-Stiftung und vieler anderer Spender erworben werden, sodass mit der Renovierung begonnen werden konnte. Im August 1994 wurde das „Bergfest“ (Richtfest) für das renovierte „Anfahrhäuschen“ gefeiert, am 19. August 1995 fand die Einweihung statt. Große Verdienste bei der Mittelbeschaffung und Sanierung hat sich Hans-Axel Dietershagen erworben. Bei der Realisierung dieses Projektes wurde großer Wert auf Eigenleistungen der Mitglieder gelegt, die von Heinz Kark als „Polier“ angeführt wurden.

Von da an finden Vereinsveranstaltungen, wie die regelmäßig auf jeden dritten Sonnabend im Monat datierten „Klön-Nachmittage“, in unserem neuen Vereinsheim statt.

Das „Anfahrhäuschen“ wurde in 2000 um eine für die Arbeit im Betreuungsgebiet dringend benötigte Material- und Werkzeughütte ergänzt. Auch hier wurde der größte Teil der Arbeit in Eigenleistung und nach alter handwerklicher Tradition durchgeführt.

Im Jahre 2004 hat der Zweigverein Goslar die Beaufsichtigung der Instandhaltung von fünf Schutzhütten, drei Denkmalen, einer Brücke und div. Bänken in seinem Betreuungsgebiet von der Stadtforst Goslar übernommen mit dem Ziel, so die für Instandsetzung und Neubau erforderlichen Mittel einwerben zu können. Auf diese Weise wurde in 2010 die Instandsetzung der Schutzhütte im Ammental vom Zweigverein organisiert und beaufsichtigt. In 2011 wurde die Neueindeckung der Schutzhütte auf dem Ramseck über Goslar organisiert und die Schutzhütte in Abstimmung mit dem Eigentümer in „Sparkassen-Hütte“ umbenannt. Die Schutzhütte am Sidekum wurde nach dem Konzept des Zweigvereins komplett erneuert, in „Waldschrat-Hütte“ umbenannt und am 14.07.11 zusammen mit den Zimmerleuten, den Sponsoren und handwerklich begabten Wanderern eingeweiht.

Partnerverein

Als einer der ersten Zweigvereine aus dem Westharz hat unser Verein schon kurz nach dem Fall der Grenze, am 14.03.1990, eine Partnerschaft mit einem Zweigverein aus dem Ostharz, mit dem aus Wernigerode, vereinbart und beim Wiederaufbau des Nachbarvereins geholfen. Unsere freundschaftlichen Beziehungen bestehen unvermindert weiter.


Ehrungen

Unsere Mitglieder Alexander Grundner-Culemann und Ursula Vollbrecht wurden im März 1959 bzw. in 1983 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Hans-Günter Griep wurde im Juni 2006 mit dem Niedersächsischen Verdienstorden 1. Klasse geehrt.

Der Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine ehrte 2007 unser Mitglied Claus Drechsler für seine Verdienste um das Wandern in Deutschland mit dem Ehrenzeichen in Gold.

Hans-Axel Dietershagen wurde von Dr. Michael Ermrich für die in den vergangenen 26 Jahren geleistete Arbeit zum Wohle des Harzklubs mit dem Ehrenzeichen in Gold des Harzklubs e.V. ausgezeichnet.

Bisher erhielten 52 Mitglieder unseres Vereins 25 mal das Harzklub-Ehrenzeichen in Bronze, 35 mal das in Silber und 9 mal das Ehrenzeichen in Gold.



Stand Dezember 2016


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